Wissenschaft am IMD

Bereits geringe Metallbelastungen schädigen Nierenfunktion

In einer groß angelegten Studie, unter Leitung von Prof. Berthold Hocher, wurde der Zusammenhang zwischen der Nierenfunktion und der im Blut zirkulierenden Metallbelastung an rund 60.000 Patienten untersucht.

Die Auswertung ergab eine signifikante inverse Korrelation der eGFR (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate) mit Arsen, Blei und Quecksilber im EDTA- oder Heparinvollblut (p < 0,001). Dieser Zusammenhang spricht dafür, dass selbst niedrige Konzentrationen dieser Metalle die Nierenfunktion beeinträchtigen können. Eindrücklich ist, dass die Daten keine untere Sicherheitsschwelle erkennen lassen, bei der keine negativen Auswirkungen auf die Nieren auftreten.

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